Sieben Dada Manifeste
Das im Februar 1916 von Hugo Ball, welchem sich schnell schon der Maler Jean Arp und der Poet Tristan Tzara anschlossen, mitten in Zürich eröffnete Cabaret Voltaire fand bei den Studenten und Bürgern sofort großen Anklang. Man fand dort Ausstellungen von Arp und Giacometti, man trug Texte von Voltaire, Nostradamus oder Alfred Jarry vor, man übernahm Lieder von Aristide Bruant, man führte jedoch vor allem so dekadent wie mögliche Stücke auf, mit gleichzeitigen Lesungen mehrerer Gedichte mit wirrer Stehgreif-Klaviermusik als Untermalung: Man hatte gerade das Happening erfunden und das Kunstschaffen in direkter Verbindung mit dem Unterbewusstsein, denn Europa war aufgrund des Rationalismus zu einem echten Massengrab geworden... Später belebten die „Situationnistes“ und dann die Punker die Dada-Bewegung wieder.
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