Sich Verlieren
Eine Frau liebt einen verheirateten Mann, der in sein Land zurückkehren muss und seine Frau nicht verlassen wird. Das erscheint zunächst wie eine klassische Ehebruchgeschichte. Aber die Stärke des Romans besteht darin, dass sich Literatur und Sex vermischen und wie beides gleichermaßen verblüfft. Die Erzählerin ist wie eine freiwillige Gefangene einer ambivalenten Leidenschaft, die sie zerstört und überwältigt. Sie lebt eine Sexualität aus, die in der Gewalt des Augenblicks verankert ist, dessen Universalität die sexuelle Orientierung übertrumpft.
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